Ziel- und lösungsorientiert

Ziel- und lösungsorientiert

Die GETRAG Getriebe- und Zahnradfabrik Herrmann Hagenmeyer GmbH & Cie KG beauftragte MATEC mit der kompletten Verlagerung einer Montagelinie und des zugehörigen Prüfstandes nach Indien zu Force Motors Ltd. Nach Abschluss dieses Projektes sprach Peter Nadvornik, Gebietsverkaufsleiter für MATEC Süd­deutschland, mit Wolfgang Barth (WB), Instandhaltungsleitung am Standort Ludwigsburg, und OES Sales Manager Gunnar Herre (GH) aus Untergruppenbach.

Sie haben kürzlich ein Verlagerungsprojekt von Ludwigsburg nach Indien mit uns abgewickelt. Um was für eine Linie handelt es sich dabei und was war der Projekt­hinter­grund seitens GETRAG?

GH: Es handelt sich dabei um eine komplette Getriebemontagelinie mitsamt Vor­montageplätzen und dazugehörigen Pressen. Außerdem gehört zu dem Um­­fang auch ein sehr komplexer Serien-Ab­­nahmeprüfstand für Getriebe. Unser in­di­scher Kunde plant beide Anlagen im Laufe des Jahres selbst wieder in Betrieb zu nehmen, um damit ab Anfang des Kalender­jahres 2013 in Indien Getriebe in Serie zu montieren und zu prüfen.

Ziel- und lösungsorientiert
Endprodukt der Montagelinie ML 288 – hier kurz vor der Verpackung nach HPE-Vorschrift

Derartige Verlagerungen wickeln Sie ex­­tern mit entsprechenden Dienstleistern ab. Welche Erwartungen bzw. welche speziellen Anforderungen stellen Sie an Ihre Partner?

WB: Die Grundlagen des Projekt­manage­ments im Hinblick auf Termin – Kosten – Qualität müssen jederzeit erfüllt werden. Kompetente An­sprechpartner mit der notwendigen Kompetenz im Umgang mit Kunden runden das Profil ab. Von einem Ge­ne­­ralunternehmer erwarten wir eine ziel- und lösungsorientierte Arbeitsweise mit einem hohen Maß an Selbstständigkeit.

Letztendlich durften wir die Verlagerung als Komplett-Projektdienstleister durchführen. Neben der klassischen Verlagerungsaufgabe wurden sämtliche Abwicklungsformalitäten, Zollpapiere und Dokumente erstellt sowie die Verpackung nach HPE-Vorschrift vorgenommen.

Wie sind Sie auf MATEC aufmerksam geworden?

WB: Die Firma MATEC war bereits für kleinere Aufgaben im Hause GETRAG aktiv. Bei der Erstbesichtigung vor Ort für die Auf­trags­vergabe wurde die geforderte Fach­kompetenz glaubwürdig vermittelt. Ein rea­­listischer Terminplan sowie ein faires An­gebot waren weitere Pluspunkte für die Auf­trags­vergabe.

Welche Gründe führten letztendlich zur Be­­auf­tragung?

GH: Konkurrenzfähige Preise, schnelle Rea­k­­­­­­­­tions­zeiten, umfassende persönliche Be­­treuung.

Ein großes Kriterium für Sie war ein straffer Terminplan. Wie wichtig ist Ihnen in diesem Zusammenhang das Thema Ter­min­­­treue und was waren die konkreten Ab­­wicklungsbedingungen bei diesem Projekt?

GH: Oft hängt der Terminplan ab von den For­derungen des Kunden bzw. den Be­­gleit­­­­erscheinungen wie beispielsweise Ab­­wick­lung über Dokumentenakkreditiv, da dieses ja auch termingebunden abzuwickeln ist. In unserem Falle war jedoch ein Abverkauf unseres GETRAG Werkes in Ludwigsburg die treibende Kraft. Der Zeitdruck entstand vor allem dadurch, dass der Käufer umgehend die Halle benötigte, in welcher die oben genannten Anlagen aufgebaut waren.

Dies war das erste Verlagerungsprojekt in der Größenordnung, das wir für Sie durchgeführt haben. Wie war Ihr „Bauchgefühl“ bei diesem Auftragsvolumen?

WB: Ein Projekt dieser Größenordnung bringt Herausforderungen mit sich, denen es sich zu stellen gilt. Schon nach kurzer Zeit hatte ich ein sehr gutes Bauchgefühl durch die vollumfängliche Betreuung des MATEC Projektleiters vor Ort.

Auf unsere eben­­falls anwesenden Kunden wurde sach- und zielgerichtet eingegangen und deren Änderungswünsche wurden gemeinsam diskutiert und nach gemeinsamem Beschluss auch prompt umgesetzt.

Demontage der Montagelinie
Demontage der Montagelinie

Wie beurteilen Sie die Vorgehensweise bei der Erledigung der einzelnen Arbeits­schritte?

GH: Fachmännische Aussagen, vollumfängliche Betreuung, schnelle Reak­tions­zeiten, faire Kosten.

WB: Ein Projektleiter und Ansprech­partner vor Ort ist für ein Verla­ge­rungs­projekt dieser Komplexität notwendig und führte in diesem Fall zu einem sehr guten Ergebnis.

Wie waren Sie insgesamt mit dem Verlauf der Arbeiten zufrieden?

GH: Insgesamt ein äußerst positiver Eindruck.

WB: Die Abwicklung des Projektes führt dazu, dass die Firma MATEC zukünftig weitere Projektanfragen erhalten wird.

Welchen Eindruck hat das Montageteam bei Ihnen hinterlassen? Angefangen über den Projektleiter bis hin zum Baustellenleiter mit seinem Team?

GH: Sowohl der Projektleiter als auch der Bau­­­­­­stellenleiter samt seinem Demontage-Team hinterließen einen sehr guten Eindruck, auch bei unserem Kunden.

WB: Für die nächsten Projekte in unserem Hause möchte ich diesen Baustellenleiter mit seinem Team wieder haben.

Sicherlich haben Sie seitens des indischen Käufers, Force Motors, Rückmeldungen er­hal­­­ten. Decken sich diese mit Ihren Ein­drücken?

GH: Im wesentlichen decken sich die Ein­drücke.

Als Resümee, würden Sie sagen, dass die gestellten Anforderungen seitens MATEC erfüllt worden sind?

GH: MATEC selbst hat meines Erachtens alle gestellten Anforderungen erfüllt. Für weitere Abwicklungen würde ich die Firma MATEC jedoch um Folgendes bitten: Falls eine weitere Firma von MATEC mit Arbeiten unterbeauftragt wird, wie in unserem Falle im Bereich der Verpackung, dann sollte MATEC darauf achten, dass die bei dieser Firma eingeteilten Personen auch so arbeiten, wie es die Firma MATEC bzw. deren Kunde vorgibt.

WB: Die Firma MATEC hat einen guten Job ab­­geliefert, gerne wieder.

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