Erfahrungsbericht Team Mexico

Erfahrungsbericht Team Mexico

Nachdem sich der Sommer erst in den letzten Wochen bei uns eingestellt hat, arbeitet seit 4 Monaten ein Team von Mechanikern und Mechatronikern für ELWEMA AUTOMOTIVE GmbH, Sondermaschinenbau Marktführer im Bereich der Montage- und Reinigungstechnik bei VOLKSWAGEN AG in MEXICO – im neuen Werk in SILAO. Die spanisch sprechenden Kollegen Thomas Rometsch, Klaus Wurzrainer und Marino Fernandez-Börlin sind mit der Aufstellung und Inbetriebnahme von Maschinen unseres Kunden ELWEMA AUTO­MOTIVE GmbH beschäftigt.

Seit unserer Arbeitsaufnahme sind wir mit dem Einbringen, Aufbauen und Inbe­trieb­nehmen von derzeit mehr als 10 Wasch­maschinen der Firma ELWEMA AUTO­MOTIVE GmbH aus Ellwangen in die neue Produk­tion der VOLKSWAGEN AG, am Stand­ort Silao in Mexico, beschäftigt. Das Werk liegt ca. 20 Minuten von Leon entfernt. Über eine Schnellstraße ist das Werk sehr gut zu erreichen. Die Infrastruktur ist sehr gut.

Das Montageteam besteht aus internatio­nalen Spezialisten unter der kompetenten Leitung führender Baustellenleiter aus Ellwangen.

Unter dem Oberbegriff „innovative Ent­wick­lung“ werden Waschmaschinen für Mo­to­renteile aus dem Hause ELWEMA AUTO­MOTIVE in Mexico aufgestellt.

Zusammen mit den Maschinen von ELWEMA AUTOMOTIVE stehen auch wir für Präzision, Schnelligkeit und Flexibilität.

Verladung der Maschinen in Ellwangen
Verladung der Maschinen in Ellwangen
Inbetriebnahme und Probelauf in Ellwangen
Inbetriebnahme und Probelauf in Ellwangen

Zu Beginn unserer Tätigkeiten war die Um­­stellung schon enorm. Das Klima in Mexico ist gewöhnungsbedürftig. Zwar sind wir es ge­wohnt, weltweit eingesetzt zu werden, jedoch ist es jedes Mal am Anfang ein neuer Anpassungsprozess, den man durchläuft. Bis Mitte Juni herrschen angenehme Tem­peraturen – ab Juli wird es richtig warm.

Gerade auf Montage ist es wichtig, die Zeit optimal vor Ort beim Kunden zu nutzen. Durch den Papstbesuch im März dieses Jahres, wurden alle Abläufe komplett auf den Kopf gestellt. An ein normales Arbeiten war zu dieser Zeit in diesem Land nicht zu denken.

Unser Arbeitsalltag beginnt morgens um 6:00 Uhr und geht teilweise bis tief in den Abend. Sonntags wird meistens nicht gearbeitet. Der hohe organisatorische Aufwand, der in Ellwangen seitens des Stammhauses betrieben wird, sorgt für optimale Montage­bedingungen vor Ort.

In unserer Freizeit versuchen wir soviel wie möglich von Land und Kultur kennenzulernen. Auch außerhalb der Arbeit sind wir ein eingeschworenes Team, so dass die Stimmung und das Arbeitsklima angenehm hoch sind.

Unsere Unterkunft ist zentral gelegen. Ein­kaufszentren und Speiselokale sind gut zu erreichen. Das Essen, typisch mexika­nisch, ist sehr zu empfehlen. Eine der Hauptbestand­teile der Nahrung ist Mais, der in fast jedem Ge­­richt verwendet oder in irgendeiner Form serviert wird.

Landschaftlich erinnert die Gegend sehr an den Süden der USA. Auch in den umliegenden Geschäften und deren Einrichtungen erkennt man Züge und Einflüsse des großen Nachbarlandes.

Die Abende nach einem anstrengenden Tag dienen dann wirklich zur Erholung. Sicherlich gibt es genug Möglichkeiten, mit den netten und fröhlichen Menschen den Abend ausklingen zu lassen, jedoch liegt die Priorität dieses Projektes auf der ordentlichen Abwicklung des Auftrages und schlussendlich einem zufriedenen Kunden.

Thomas Rometsch, Klaus Wurzrainer, Marino Fernandez-Börlin
Thomas Rometsch, Klaus Wurzrainer, Marino Fernandez-Börlin

In regelmäßigen Intervallen haben wir dann unsere planmäßige Heimreise. Nach harten Wochen auf Montage
sind wir alle glücklich, mal wieder zu Hause zu sein, denn die nächste Anreise nach Mexico ist bereits geordert.

MATEC. Ideen mit System.