Solides Teamwork

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Seit 6 Monaten sind Mit­­­arbeiter von MATEC bei dem weltweit führen­den Her­­stel­ler von Hon­maschinen in Europa – der Firma Gehring Technologies GmbH mit Sitz in Ostfildern und im Tochterunternehmen in Naumburg / Saale.

Die Schnittstelle bei den Inbetriebnahmen ist der Prozess. Hier hat sich unser Herr Schulte als ideale Unterstützung für Ihre Maschinen erwiesen. Hatten Sie am Anfang Bedenken, Gewerke in dieser Art „fremd“ zu vergeben?

Bedenken nein, die bisherigen Erfahrungen haben zwar nicht unbedingt dafür gesprochen; da wir ja aber mittelfristig gemeinsam dieselben Ziele verfolgen, wird sich seine Einarbeitungszeit sicher für uns auszahlen.

Für Ihr Unternehmen bedeutet der Einsatz vieler neuer zusätzlicher Mitarbeiter auch einen hohen organisatorischen Mehraufwand. Neben den eigenen Mitarbeitern müssen Ihre verantwortlichen Geschäftsfeldleiter und Meister noch unsere Mitarbeiter mitmanagen und einplanen. Teilweise ist die Akzeptanz unserer Mitarbeiter die gleiche wie bei Ihren eigenen Angestellten. Sehen Sie damit ebenfalls eine solide Zusammenarbeit erfolgreich bestätigt?

Eine auf lange Frist angelegte Zusammen­arbeit mit externen Mitarbeitern ist meines Erachtens die einzige Chance, den steigenden Kapazitätsbedarf effizient abzudecken. Unterschiede zwischen internen und externen Mitarbeitern zu machen ist hierbei nicht hilfreich.

Geschäftsführer, Herrn Dipl.-Ing. (FH) Gerhard Simon
Geschäftsführer, Herrn Dipl.-Ing. (FH) Gerhard Simon
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Derzeit ist die Weltwirtschaftskrise wieder in aller Munde. Trotz der guten Zahlen in Deutschland und der außerordentlichen Entwicklung des Marktes geht es unseren europäischen Nachbarländern bei Weitem nicht so gut. Wie ist Ihr persönlicher Ausblick für die nächsten zwei Jahre?

Unser Auftragsbestand, die konkreten Auf­trags­eingänge und die Rückmeldungen des Vertriebs, was den zu erwartenden Auf­tragseingang angeht, zeigen bei uns momentan keine Veränderungen.

Sie sind momentan sehr gut ausgelastet. Welches sind aktuell Ihre stärksten Kunden?

Wir beliefern weltweit alle namhaften Firmen aus dem Bereich Automotive. Die Anteile sind entsprechend ihren Investitionszyklen natürlich schwankend. Schwerpunkte in den letzten Jahren gab es da natürlich bei der VW-Gruppe, aber auch bei GM, Daimler, Ford sowie diversen chinesischen und koreanischen Kunden.

Die Möglichkeit der Mitarbeiter, im Bereich Montage und Service überall auf der Welt im Einsatz zu sein, macht Gehring Technologies GmbH zu einem der begehrtesten Arbeitgeber in der Region. Wie ist da aus Ihrer Sicht die Entwicklung am Arbeitsmarkt im Bereich Fachkräfte?

In der Region Stuttgart ist es trotz aller At­­trak­­­tivität unseres Unternehmens zunehmend schwieriger, gute Fachkräfte zu be­­­­­­­kommen. Wir versuchen dies über Produkt­ivi­täts­steigerung, Mehrarbeit und Fremdarbeit sowie Einbeziehung der anderen Standorte auszugleichen.

Als Geschäftsführer von Gehring Techno­lo­­gies GmbH sind Sie für die beiden Stand­orte in Deutschland, zum einen Ostfildern bei Stuttgart und zum anderen Naumburg bei Halle an der Saale, verantwortlich und pendeln viel zwischen beiden Standorten hin und her. Haben Sie da überhaupt noch Gelegenheit, vom Tagesgeschäft abzu­schalten?

Die Organisation an beiden Standorten ist auf Bereichsverantwortung ausgerichtet, in denen dann auch das Tagesgeschäft abgewickelt wird. Es bleibt aber noch genügend zu tun, um die Unternehmen weiter zu entwi­ckeln – in der Regel zeigen ja die Probleme im Tagesgeschäft hierzu die Möglichkeiten auf.

Gerade die letzten beiden Jahre im Maschi­nenbau waren in vielen Belangen außergewöhnlich. Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Weiterhin sehr hohe Auslastung. Wenn mög­­lich, etwas kontinuierlicher, um die Mitar­beiter auf Dauer nicht zu überfordern, Abläufe weiter verbessern zu können und Produkte so kostengünstiger zu gestalten – mit dem Ziel, die Ergebnisse weiter zu steigern.

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MATEC. Ideen mit System.